"Auf dem Weg zum
Herrenfrisör"
A short story:
Nachdem Herr Stimpson den Star Gladiator in der Arena von
Castillon niedergerungen hatte,
wollte er sich ein wenig an den Formel 1 Läufen in
Monte Carlo ergötzen.
Ein weniger zerzaustes Aussehen wäre vielleicht angebracht,
so dachte Stimpson, wie etwa eine Rasur oder Haarschnitt,
denn so dachte er weiter, es könnte ja sein, einem
von den Grimaldis zu begegnen, am Ende gar Prinzessin Caroline
oder Stefanie.
Also beschloss Herr Stimpson, auch um sein eigenes Wohlbefinden
zu steigern zum Frisör nach La Turbie zu gehen.
Recht summsig im Kopf und tappsig im Schritt, beides dem
Vortag zuzuschreiben, doch nicht des Gladiatorenkampfes
wegen, sonder auf übermäßig Rebensaftgenusses
basierend, den er sich am Abend hinter die Binde gekippt
hatte, stieg Stimpson mit wackligen Knien den steilen Weg
hinunter nach Jacob einem Viertel in La Turbie gelegen.
Ein bisschen frische Luft und ein wenig Bewegung werden
dir gut tun, so dachte wiederum Herr Stimpson, danach die
Wellnessanwendung beim Frisör und der Tag ist wieder
im Lot, folgerte er.
Trat kurz danach mit dem rechten Fuß auf einen großes
Steinzapfen, der sich aber von seinem rechten Schuh nicht
treten lassen wollte, sei's aus Eitelkeit oder den heftigen
Regenfällen Tage zuvor zu verdanken, rollte also nach
unten weg und mit ihm der Fuß des Besitzers. - Nicht
lange wartend, gleich der ganze Herr Stimpson, der mit einer
entgegengesetzten Drehung als der nun fundamentlose Steinzapfen,
für kurze Zeit ohne Bodenberührung in der Luft
weilte.
Hatte Herr Stimpson bisher keine Kenntnis des unter ihm
liegenden, wahrscheinlichen Bruders des getretenen, wegrollenden,
nun aber wieder zu Ruhe gekommenen Steinzapfens genommen,
so wurde er ihm in jenem Augenblickes um so deutlicher gewahr,
als sich des Geschwistersteines harte Spitze schmerzlichst
in Herr Stimpson rechte Arschbacke versenkte, - so teilweisen
Kontakt mit dem Boden wieder herstellte, der durch ein prellendes
Abstützen mit dem rechten Handgelenk und Schnittwunde
des rechten Fußknöchel vollständigt wurde.
Mit Schrecken und etwas benommen erhob sich Herr Vollkorn
und es dauerte eine ganze Weile, um festzustellen, ernsthafter
Schaden ging an ihm vorüber.
Der weitere Verlauf des Weges verlief ohne Zwischenfälle
- ein leichtes unkontrolliertes Ausrutschen wäre vielleicht
noch zu erwähnen, infolge von kleinen Steinchen, mit
Laub hervorragend getarnt wie Soldaten bei der Bundeswehr,
höchstgewiß zur gleichen Sippschaft wie oben
genannte zwei Brüder zählend.
Also erreichte Herr Stimpson bald danach, rechts um die
Ecke gehend, den ersten Frisör, einem der Damenschnitte,
den er im letzten Jahr aus Mangel an Wissen, dass dies eben
einer für das weibliche Geschlecht zuständiger
sei und der ihm, Herr Stimpson, wohl deshalb einen recht
heftige Begegnung beschert hatte.
Nun denn, sprach Herr Stimpson, nach reiflichen Studierens
des Ortsteilführers zu sich, weiß ich doch einen
Frisör der Herren ganz in der Nähe, zu dem ich
jetzt gehen will, mich der Körperpflege hinzugeben.
Humpelte also 50 Meter weiter und stand tatsächlich
vorm Eingang des Frisörs, las noch mals zur Überprüfung
- „ Coiffeur pour homme „ Hausnummer 7c+ .
Richtig!
War sich Stimpson anfänglich nicht schlüssig
einzutreten, so es doch ein recht imposantes Gebäude
darstellte und ihm ein wenig Angst machte, so nahm er zu
guter Letzt doch seinen ganzen Mut zusammen, fasste sich
ein Herz und trat ins Geschäft ein.
Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt.
Herr Stimpson ging durchs Foyer, was ihm gut gefiel, summte
leicht vor sich hin, steuerte hinauf in die erste Etage,
kam erstmalig leicht ins Keuchen, kurz darauf in starkes
Schwitzen und fragte sich sehr verunsichert, ob seine Entscheidung
wohl die richtige gewesen sei? Oben wurde er dann richtig
eingeseift und gründlich abrasiert, darauf hin er erstmals
auf eine weitere Behandlung, respektive Haarschnitt verzichtete.
Zwei Tage später ging er dann, unzufrieden mit sich
selber, noch mal zum Herrenfrisör, wo er dann auch
einen erfolgreichen Schnitt bekam und er nebenbei auch noch
die Formel 1 Läufe im Weitwinkel anschauen konnte.
Warum er aber zum Zerreißen dicke Unterarme hatte,
konnte ihm keiner sagen!?
Anspielung des Verfassers auf:
2 Routen im Sektor Jakob, Grand Face, La Turbie
„Coiffure pour Dames“ (Damenschnitt) 7a+
„Coiffeur pour Homme“ (Herrenfrisör) 7c+
Castillon:
„Star Gladiator“ 7b+
Wein :
Bordeaux, Grand Cru Classé
Guide Book:
L’escalade dans les Alpes-Maritimes, from Alti Coop
Rock:
Limestone, tufas, overhangs and ledges, holes
Climbing shops:
Nice, Http://www.alticoop.com
Best time to go:
All year
Rope:
70 - 80m
Accomodation:
Gorbio, Menton
Nice
Eze, entrance of Villefranche and la Turbie
Tel: 04-93-01-81-64 / 04-93-76-70-43
Vence:
Camping
de la Bergerie
Les Romarins :
Sur la grande corniche,
La Laune :
A Peillon - téléphone 04-93-79-91-61
Le
Mas Fleuri :
A Sospel, sortie A8 Menton. 45mns de Nice
Camping, locations : tél. 04-93-04-14-94 / fax 04-9304-14-86
Apartments:
http://www.vence.fr/-Tourisme-d-Azur-.html
http://www.cote.azur.fr/
Where to eat:
Vence, Tourette, St. Jeanett. Best Pistazia cakes in Castillon
that comes directly from the Wooden oven
Supermarkets:
diverse Supermarkets in Vence (L'eclerc, Casino, etc)
Crags:
Blessed with over 50 equipped crags and thousands of routes,
a two week holiday would not be enough to cover the Alp
Maritime district. We recommend you to settle down in the
outskirts of Vence, and spend the rest of your life climbing
there.
Rest days:
Don’t miss St. Paul or Tourette if you’re interested
in medivial villages finely refurbished and decorated with
the artist’s work.
Hit the beach from Vence. This is just a 20 mins drive.
Joing the Parcour de la Nice.
Market days in Vence, St. Paul, Grasse
Consfiserie du Florian - curious to know how the turn a
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Grasse, the famous perfume city. Take a walk through the
streets filled with perfumed goods, visit the perfume museums
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Monte Carlo – willing to spend your last earnings
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